Erinnern und in Erinnerung bleiben

Im Sommer 2017 führte ich im Rahmen des Projekts Virtuelles Migrationsmuseum ein Interview. Die Arbeit mit Leihgeber*innen bzw. mit Interviewpartner*innen gehört bei DOMiD zu meinen Lieblingsaufgabenbereichen. Jede Begegnung eröffnet mir neue Perspektiven und lässt mich die Geschichte besser verstehen. An jenem Sommertag war ich vielleicht ein wenig aufgeregter als sonst. Schließlich hatte es über acht Monate gedauert das Vertrauen der Person zu gewinnen, so dass sie meine Einladung nach Köln annahm. Weiterlesen

Startschuss fürs Virtuelle Migrationsmuseum

Liebe Besucher*innen!

Am Montag, den 28.05.2018 fand unsere Pressekonferenz statt. Dort gaben wir zahlreichen Journalist*innen vorab erste Einblicke in das Virtuelle Migrationsmuseum. Wir bedanken uns bei allen, die anwesend waren und anschließend berichteten, wie z. B. Deutschlandfunk, Welt, dpa, WDR. Über die vielen Glückwünsche haben wir uns sehr gefreut! Ein großes Dankeschön geht auch an das gesamte DOMiD-Team und die vielen Unterstützer*innen, die uns begleitend bis zum Launch zur Seite standen – ohne euch, wäre es nicht so gut gelungen!

Ausführliche Informationen und Statements lest ihr in unserer Pressemitteilung. Die Website ist online gegangen. Wir hoffen, sie gefällt euch! Dort werden wir euch nach und nach das Virtuelle Migrationsmuseum in unterschiedlichen Formaten und für verschiedene Endgeräte zur Verfügung stellen – wir sind sehr gespannt auf euer Feedback… Sobald die Anwendungen online sind, werden wir euch hier und im DOMiD-Newsletter (hier abonnieren) informieren. Wir haben uns übrigens entschieden, den Blog zu behalten. Er ist ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit und wir möchten ihn zukünftig auch weiterpflegen. Bleibt uns also erhalten!

Es ist nicht das Ende des Projekts – mit eurem Besuch und Feedback startet es richtig… Bis bald hier, auf Twitter oder Facebook!

Die Kunst, ohne Schere zu schneiden

Eine besonders wertvolle Perspektive auf Migrationsthemen bilden die über 40 Interviews, die wir im Rahmen des Projekts zusätzlich zu unserem Archivbestand durchgeführt haben. Zeitzeug*innen berichten über Ihre persönlichen Erfahrungen und Erlebnisse. Verbunden mit weiteren Exponaten wird die Geschichte lebendig und multiperspektivisch präsentiert.

Niklas Frechen bei der Arbeit

Niklas Frechen bei der Arbeit

So wie wir uns bei der Durchführung der Interviews viel Zeit genommen haben, so braucht es auch bei der Nachbearbeitung der Interview-Clips viel Gespür für die erzählten Geschichten. Diese wichtige Arbeit hat Niklas Frechen für das Virtuelle Migrationsmuseum übernommen. Aus den manchmal über 2 Stunden langen Interviews schnitt er Clips nach Themen, optimierte die Bild- und Tonqualität und widmete sich jedem Interview mit viel Leidenschaft.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

 

Mit diesem Blogpost möchten wir uns, auch im Namen unserer Interviewpartner*innen, bei Niklas herzlich bedanken – für seine Geduld und für die tollen Clips, die er für das Virtuelle Migrationsmuseum produziert hat.

Ihr könnt gespannt sein!

Die virtuelle Stadt nimmt Formen an

Ihr habt lange nichts von uns gehört. Keine Sorge, uns geht es gut! Wir arbeiten gerade auf Hochtouren an den Ausstellungskonzepten für die einzelnen Gebäude und füllen diese mit Leben. Mein Arbeitsalltag derzeit spielt sich hauptsächlich im Bahnhof ab.

Parallel werden die Räume technisch und visuell umgesetzt. Bei unserem letzten Treffen mit Oneworx gab es neben der optischen Darstellung der Räume eine weitere spannende Entwicklung. Gemeinsam entwickelten wir Ideen zur Außenszenerie der virtuellen Stadt.

 

Lasst euch von meiner künstlerisch-wertvollen (!) Darstellung bitte nicht irritieren, dahinter steckt viel Kreativität. Die Zettel wurden oft hin und her verschoben, bis die Standorte der Gebäude auch kohärent zu den Inhalten waren und die noch imaginären Wege zwischen den einzelnen Gebäudekomplexen einen Sinn ergaben. Dazu eine Rätselfrage: Wer errät die Bedeutung des Buchstabens „SG“ im oberen Bereich der Darstellung?

Unsere tollen Programmierer*innen werden diese Ideen in den nächsten Wochen umsetzen. Wir sind schon gespannt auf die ersten Ergebnisse.

Ich verrate euch noch eine weitere Neuigkeit. Gegen Ende unserer Sitzung gab es noch ein Highlight. Ina und Carsten präsentierten ihre ersten Logoentwürfe für das Projekt. Nicht nur die Grafik war durchdacht, auch die Botschaft unserer Ideen fand sich in Bild und Schrift wieder. Dazu gibt es aber erst Bilder, wenn es perfektioniert ist. Ihr könnt gespannt sein!