Mehr als das Auge fassen kann

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Die Kunst der Museumsfotografie ist keine Einfache – das kann unser Fotograf Halil Ersoy auch bestätigen, der seit mehreren Wochen für uns einige Schätze aus unserer Sammlung für das Virtuelle Migrationsmuseum fotografiert.

Denn es geht nicht nur darum, Objekte schnell zu fotografieren. Vielmehr ist es Halil wichtig, durch eine kreative Inszenierung die Geschichte von jedem Exponat zu erzählen und Neugierde zu wecken. Die Objektfotografie ist jedes Mal eine Einladung, „banale“ Alltagsobjekte, anders zu sehen.

Jeden Tag arbeitet Halil geduldig viele Stunden an seinem Set – erfindet Wege, Transparente elegant zu drapieren, Kostüme zu staffieren, metallische Gegenstände richtig zu beleuchten. Er bastelt, schneidet, hängt auf – um die Seele der Objekte herauszukitzeln, ihren Geschichten und der ihrer ehemaligen Besitzer*innen treu zu bleiben. Nicht ein, nicht zwei, manchmal sind vierzig Knipser nötig – das perfekte Bild lässt oft auf sich warten!

Halil am Werk zu sehen ist ein faszinierendes Spektakel, das wir euch nicht vorenthalten wollen. Hier sind ein paar Bilder von ihm beim Fotografieren…

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Beeindruckend, wie wir finden! Danke Halil für die Leidenschaft, die du in diese Arbeit steckst – auf deine Bilder würden wir nicht verzichten wollen!

Das Virtuelle Migrationsmuseum bei der Mai-Tagung!

In weniger als zwei Monaten wird es soweit sein… Bald gehen wir online!

Vor der offiziellen Eröffnung werden die Besucher*innen der Mai-Tagung „Museums and the Internet“ vom Landesverband Rheinland die Möglichkeit haben, mehr über das Virtuelle Migrationsmuseum zu erfahren. Sandra wird am 15. Mai das Projekt im Short-Cut-Format in Potsdam präsentieren und ist schon sehr gespannt auf eure Reaktionen!

Das ganze Programm der Mai-Tagung findet ihr hier:

http://www.mai-tagung.lvr.de/de/programm_1/programm_6.html#section-1662890

Sehen wir uns dort?

Bis dahin, stay tuned!